Polenreisen - Informationszentrum der Stadt Krakau

Jugendreisen und Klassenfahrten

Polenreisen organisiert Ihre Jugendreise und Klassenfahrt nach Polen inkl. individuellem Rahmenprogramm

Egal, ob Jugendreise, Klassenfahrt oder Abifahrt am Anfang steht zunächst die Entscheidung für Ihr Reiseziel. Das Land Polen hat viele Gesichter und steckt voller Möglichkeiten. Baden Sie an der Ostsee oder Radeln Sie durch die grüne Lunge Europas - den Masuren. Eine Fahrt in die beliebte Winterregion Hohe Tatra ist genauso reizvoll wie eine Studienreise durch Südpolen. Oder begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise der polnischen Geschichte durch Krakau. Wir sehen mit Freude, dass das Reiseland Polen nach dem EU-Beitritt zu einem beliebten Ziel im Rahmen von Jugendreisen und Klassenfahrten geworden ist. Auch in finanzieller Hinsicht ist Polen gegenüber anderen Reisezielen attraktiv.

Gerne arbeiten wir Ihnen ein Angebot für Ihre Jugendreise oder Klassenfahrt inkl. individuellem Rahmenprogramm aus. Wir sichern Ihnen die sorgfältige Planung und Durchführung Ihrer Reise zu und legen besonderen Wert darauf, dass Sie von uns individuell betreut werden und helfen wo wir können - damit Ihnen Ihre Jugendreise bzw. Klassenfahrt und das Land Polen Ihnen in bester Erinnerung bleiben

Nachstehend finden Sie ein Beispiel für eine Jugendreise bzw. Klassenfahrt. Damit wir Ihnen ein individuelles Angebot unterbreiten können, nutzen Sie einfach unser spezielles Anfrageformular für Gruppenreisen bzw. Klassenfahrten oder lassen Sie uns eine Nachricht zukommen.

Reisebeispiel für Klassenfahrt nach Warschau:

Kultur pur: Chopin-Jahr 2010 in Warschau

Sehr geehrte Lehreinen und Lehrer

Sicher werden Sie sich fragen, weshalb wir Ihre Schüler ausgerechnet im Jahr 2010 nach Polen einladen wollen?

Der Grund ist wichtig: Nämlich Frédéric Chopin, der bekannteste Pole im Ausland. Der begnadete Pianist feiert im Jahr 2010 seinen 200. Geburtstag. Diesem Jubiläum entsprechend, wurde das Jahr 2010 zum Chopinjahr ausgerufen und der freudige Anlass wird mit vielen Konzerten, Events und Veranstaltungen gewürdigt. In enger Kooperation mit der polnischen Chopinstiftung und der Hotellerie haben wir eine Städtereise nach Warschau aufgelegt, die einen engen Bezug zu Chopin hat. Das Kulturprogramm wird mit interessanten Besichtigungen und Führungen, auch touristischer Art, kombiniert, so dass unsere Reise auch für weniger eingefleischte Fans klassischer Musik geeignet ist. Ein besonderes Bonbon sind Klavierkonzerte unter freiem Himmel am Chopindenkmal im ?azienki-Park, die in den Sommermonaten immer sonntags um 10 Uhr stattfinden und kostenlos besucht werden können - dieses und vieles mehr möchten wir den Schülern Ihrer Schule Nürnberger Nachrichten auf einer 4-tägigen Entdeckungsreise vermitteln.

Nachstehend finden Sie unseren Reisevorschlag. Zu den einzelnen Programmpunkten erhalten Sie von uns selbstverständlich zu gegebener Zeit eine detaillierte Beschreibung.

Enthaltene Leistungen

  • 3 Nächte im 2-Sterne Hotel in Warschau
  • Übernachtung mit HP
  • Transfer vor Ort
  • Stadtführung in Warschau inkl. Lazienki-Park, Altstadt
  • Besichtigung des Chopin-Museums im Ostrogski Palast
  • Ausflug nach Zelazowa Wola
  • Besichtigung der Basilika in Brochow
  • Klavierkonzert unter freiem Himmel im Lazienki-Park (im Sommer Sonntagen)
  • Klavierkonzert unter freiem Himmel in Zelazowa Wola (an Sonntagen)
  • Konzert im Rahmen des Festivals z.B. Chopins Garten im Juli
  • Preis pro Person im Mehrbettzimmer - 199,00 Euro
  • Jede 21. Person ist frei
  • Alternativ: Fahrt mit Schmalspurbahn 12 Euro p.P.
  • Unsere Bearbeitungsgebühr

Programm

  • 1.Tag: Fahrt nach Warschau. Übernachtung in Warschau.
  • 2.Tag: Zelazowa Wola und Chopin-Konzert
    Gleich nach dem Sie sich am Frühstückstisch gestärkt haben, wandeln Sie auf den Spuren von Frédéric Chopin. Das Musikgenie erblickte im Jahre 1810 in Z.elazowa Wola, rund 60 Km von Warschau entfernt, das Licht der Welt. Seine ersten Klavierstunden bekam er von seinem Vater, einem gebürtigen Franzosen, der mit einer Polin verheiratet war. Noch in jungen Jahren zog die Familie nach Warschau, aber Frédéric Chopin kehrte immer wieder in das Landhaus in Z.elazowa Wola zurück. Mit 20 Jahren, im Jahr 1830 verließ er Polen, zu Zeiten des Novemberaufstandes gegen das russische Besatzerheer, in Richtung Paris. Dort verstarb der begnadete Künstler unglücklich verliebt im Jahre 1849. Sein Herz wurde auf eigenen Wunsch von seiner Schwester zurück nach Warschau überführt, wo es in einer Innenstadtkirche bis heute aufbewahrt wird. In seiner französischen Wohnung fand man nach seinem Tode eine Vase, bis zum Rande gefüllt mit Erde seiner geliebten Heimat Polen, die er bis zu seinem letzten Atemzug an seiner Seite wissen wollte.
    In Zelazowa Wola besichtigen Sie das Landhaus der Familie Chopin mit seinem schönen, an eine Parklandschaft erinnernden Garten. Im Geburthaus selber befinden sich viele Exponate aus dem Wirken Chopins und Sie besichtigen die spärliche Kammer, in der der kleine Frédéric das Licht der Welt erblickte.
    Im Anschluss ist eine unterhaltsame Rundfahrt mit der Schmalspurbahn möglich, danach geht es nach Brochow zur Besichtigung der hiesigen Renaissance-Basilika.
    In der für diese Ortschaft viel zu großen und pompösen Kirche wurden bereits Chopins Eltern getraut und diese ließen hier auch ihren Sohn Frédéric taufen.
    Am Abend erwartet Sie der Höhepunkt Ihrer Reise, der Besuch eines Chopinkonzertes im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des Chopinjahres 2010.
  • 3.Tag: Lazienki-Park, Chopin-Konzert, Heiligkreuzkirche, Chopin-Museum im Ostrogski-Palast
    Am heutigen Tage entdecken Sie Warschau unter dem Motto "Arbeit und Leben des Frédéric Chopin". Erste Station ist der Lazienki-Park, eine große, königliche Grünanlage im Zentrum der Hauptstadt. Hier finden am allen Sommersonntagen ab 10Uhr kostenlose Chopinkonzert unter freiem Himmel statt. Eine der Hauptstrassen in Warschau ist die Krakowskie Przedmiescie, die geradewegs in die Altstadt führt. Auf dieser Straße lebte Chopin in einer bescheidenen Wohnung, die Sie natürlich besichtigen. Danach geht es weiter in die Heiligkreuzkirche, in der das Herz von Chopin aufbewahrt wird.
    Der Nachmittag ist dem Besuch des Warschauer Ostrogski-Palastes gewidmet. Hier befindet sich das Chopin-Museum mit zahlreichen Erinnerungsstücken an den Komponisten.
    Von hier ist es nur noch ein Katzensprung in die Altstadt, die nach Gemälden des Venezianers Canaletto aus dem 18.Jahrhundert aufgebaut wurde. Die Altstadt beheimatet zahlreiche Galerien, gemütliche Cafés und elegante Restaurants und Kneipen. Gleich am Schlossplatz befinden sich die Sigismundsäule sowie das Königsschloss.
  • 4.Tag: zur freien Verfügung, Rückreise
    Der Vormittag steht zur freien Verfügung z.B. für individuelle Besichtigungen. Wir empfehlen einen Besuch in einem der vielen Warschauer Museen.
  • Termine: nach Ihrem Wunsch.
    Bitte fordern Sie ein kostenloses Angebot für die Anreise von Ihrem Ort nach Warschau mit dem Bus, Zug oder per Flug an!

Reisebeispiel für Klassenfahrt nach Krakau:

Jugendreise/Klassenfahrt in die Kulturhauptstadt Krakau

Enthaltene Leistungen

  • Stadtführung in Krakau mit Eintritt in die Marienkirche
  • Ausflug ins Salzbergwerk Wieliczka (Führung und Eintritt)
  • Ganztägige Führung in Kazimierz und Wawel (Eintritte in die Innenräume und Kathedrale)
  • Ganztägige Führung in den Ojcowski-Nationalpark, Fahrradmiete
  • Ausflug nach Auschwitz - Transport mit dem Bus und deutschsprachige Führung vor Ort
  • Unterkunft im Franziskaner Kloster in Mehrbettzimmern mit Frühstück in Krakau
  • Unsere Bearbeitungsgebühr

Preis pro Person 235 € (bei 30 Teilnehmern)

Programm

  • 1.Tag: Anreise nach Krakau
    Abends (ca. 19.00 Uhr) Ankunft mit dem Zug in Krakau am Hauptbahnhof. Abholung der Gruppe und Transfer zur Unterkunft im Franziskaner Kloster in der Mitte der Altstadt von Krakau. Zimmerbezug in Mehrbettzimmern.

    Krakau - im polnischen Kraków - ist eine 750.000 Einwohner große Stadt mit europäischem Format und einer lebendigen Geschichte. Unter den polen gilt Kraków als wichtigstes kulturelles Zentrum des Landes, obwohl es seit 1596 nicht mehr Hauptstadt ist.
    Es erwartet Sie eine Kulturmetropole mit zahlreichen mittelalterlichen Bauten, Museen und eine Altstadt, die unter dem UNESO-Weltkulturerbe steht. Das jüdische Viertel erinnert an die 500-jährige Geschichte und diente Steven Spielberg als Originalschauplatz in „Schindlers Liste”. Kaszimierz hat sich mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen als Szeneviertel herausgebildet und ist beliebter Treffpunkt junger Menschen.

  • 2.Tag: Krakauer Altstadt und Salzbergwerk in Wieliczka
    9:30 Uhr: Treffen im Rathaus mit einem Stadtrepräsentanten, der über die politische und wirtschaftliche Situation in Krakau erzählt.

    Ca. 10-10:30 Uhr: Halbtägige Führung durch die Krakauer Altstadt inkl. Eintritt in die Marienkirche

    15:35 Uhr: Führung durch das Salzbergwerk in Wieliczka

    Wieliczka liegt 15 Kilometer südlich von Krakau. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier Salz abgebaut. Schächte und Stollen des Bergwerks erreichen inzwischen eine Gesamtlänge von 350 km, insgesamt gibt es mehr als 2000 unterirdische Kammern. 1978 wurde das Bergwerk, das noch in Betrieb ist, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die 4,5 km lange Tour führt durch 20 Kammern und vorbei an unterirdischen Seen bis in eine Tiefe von 136 Metern. In der 50 Meter langen Kapelle der seligen Kunigunde finden auch Konzerte statt. Hier gibt es einen kunstvoll aus dem Salz gehauenen Altar. Ein Museum innerhalb des Bergwerks informiert über die Geschichte des Salzbergbaus.

  • 3.Tag: Führung durch Kazimierz und Königsschloss Wawel
    9:20 Uhr: Treffen mit den Schülern des Liceum Nr. VI in Krakau - Kazimierz. Die Schule entspricht den deutschen Gymnasien. Die Klasse hat Deutsch als Fremdsprache.

    11.00 Uhr: Im Anschluss Führung durch das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz.

    Im Stadtteil Kazimierz erinnern mehrere Synagogen und Friedhöfe an die rund 500-jährige jüdische Geschichte. Vor der deutschen Besatzung lebten dort 75.000 Juden. Der Regisseur Steven Spielberg drehte seinen Film „Schindlers Liste" an Originalschauplätzen. Die Alte Synagoge in der ul. Szeroka 24 beherbergt ein Museum für jüdische Geschichte und Kultur. Aufwändig saniert wurde in jüngster Zeit die herrlich ausgemalte Tempelsynagoge.
    In dem Viertel gibt es wieder mehrere jüdische Restaurants, in denen abends Klezmer-Gruppen auftreten.

    13:30 Uhr: Besichtigung des Königsschlosses Wawel mit Eintritt in die Innenräume und die Kathedrale.

    Am südlichen Rande der Altstadt erhebt sich der Wawelberg mit dem berühmten Königsschloss. Nach einem Brand erhielt die Anlage Anfang des 16. Jahrhunderts nach italienischem Vorbild einen dreistöckigen Arkadenhof. Neben den königlichen Gemächern und dem Kronschatz sind mehrere Kunstausstellungen zu besichtigen. In der Krypta der Kathedrale haben zahlreiche Könige und andere berühmte polnische Persönlichkeiten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Im Museum der Kathedrale wird unter anderem an Karol Wojtyla erinnert, der vor seiner Ernennung zum Papst hier als Bischof und Kardinal wirkte.

    Am Abend Treffen mit dem Priester der deutschen Gemeinde in Krakau.
  • 4.Tag: Radausflug „Ojcowski-Nationalpark”
    Schon um 8:00 Uhr Abfahrt per Fahrrad ab Krakau in den Ojcowski-Nationalpark.

    Ojcow befindet sich am Rande des gleichnamigen Nationalparks. Hier kann eine gotische Schlossruine besichtigt werden. Der 1982 eingerichtete Nationalpark umfasst einen Teil der Krakau-Tschenstochauer Hochebene mit ihren Kalkfelsen und Burgruinen. Schon vor 180.000 Jahren war dieses Gebiet besiedelt.

    18:00 Uhr: Besuch des Goethe-Instituts am Marktplatz.
  • 5.Tag: Besuch der Gedenkstätte Auschwitz in Oswieciem
    9:00 Uhr: Abfahrt mit dem Bus nach Auschwitz. In Auschwitz findet eine Führung ab 10:30 Uhr statt.

    Oswieciem ist ein Ort der Erinnerung an die Schrecken des Nationalsozialismus. Hier entstanden ab 1940 die Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau. Bis Januar 1945 wurden vermutlich rund zwei Millionen Menschen umgebracht: überwiegend Juden, aber auch Zigeuner, Homosexuelle, politische Gefangene und Kriegsgefangene. Fabrikmäßig war das Morden organisiert, über alles wurde exakt Buch geführt. Bei ihrem Abzug sprengte die SS Teile der Krematorien. Was übrig blieb, ist als Stätte des Grauens zu besichtigen: Lager, in denen die Gefangenen eingepfercht waren, Folter- und Hinrichtungsstätten und die Gleise, die direkt ins Lager führen. Besucher können einen Film sehen, den sowjetische Truppen bei der Befreiung des Lagers drehten. Die Gedenkstätte zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit und ist täglich zu besichtigen.

    Abends ist Zeit sich mit den polnischen Schülern zu treffen.
  • 6.Tag: Tag zur freien Verfügung in Krakau
    Dieser Tag bietet Zeit zur freien Verfügung oder Zeit für einen weiteren Programmpunkt.
  • 7.Tag: Abreise ab Krakau
    Rückreise mit dem Zug ab Krakau nach Deutschland

Dies ist nur ein Beispiel wie Ihre Jugendreise oder Klassenfahrt gestaltet werden könnte. Damit wir Ihnen ein individuelles Angebot unterbreiten können, nutzen Sie einfach unser spezielles Anfrageformular für Gruppenreisen bzw. Klassenfahrten oder lassen Sie uns eine Nachricht zukommen.

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