Reise im Sommer 2014

Es hat alles phantastisch geklappt vom ersten Tag bis hin zu letzten Tag.
Am 27.6. stand Herr Plugowski persönlich pünktlich auf dem Bahnsteig, auf dem wir ankamen mit einem Namensschild. Wir konnten uns perfekt mit ihm verständigen. Er packte die Koffer in den Bus und fuhr uns direkt zum Hotel.

Das Novotel wurde 2006 renoviert. Wir waren dort 2004 schon einmal. Da hatte es noch einen 50iger Jahre-Charme. Wir konnten nur noch staunen. Das Hotel ist 5 Minuten vom Zentrum entfernt, ist erstklassig für unsere Begriffe. Die Zimmer alle hochmodern eingerichtet mit extra Toilette und extra Bad, mit Schreibtisch, sehr guten Betten und großen Fensterfronten. Der Service an der Rezeption vorbildlich und mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen. Die Eingangshalle und der Frühstücksraum modern und sehr elegant. Das Servicepersonal im Restaurant spitzenmäßig. Beim Frühstücksbüfett fehlte es an nichts:
Viele Wurstsorten, viele Käsesorten, Marmelade, frisches Obst in allen Variationen, frischer Obstsalat, Kuchen, Brötchen, tolle Brotsorten, Müsli, Fisch, Rührei, Kochei, Würstchen, Salat, Saft, Tee, alle Kaffeesorten, man konnte sich Waffeln backen

Wir kamen spät um 21.30 Uhr im Hotel an und wollten noch etwas trinken. Man stelle uns, ohne das wir gefragt hatten, gleich einen Tisch mit Sessel für 10 Personen zurecht.

Am Abreisetag wurden wir ja von zwei Kleinbussen vom Hotel sehr früh um 6.30 Uhr abgeholt. Wir bekamen eine sehr üppige Lunchbox (Apfel, Joghurt mit Löffel, Müsliriegel, Orangensaft, zwei Brötchen mit Käse, Wurst und Salatblättern belegt, ein Stück Kuchen). Einfach toll. Ein Hotel, dass man empfehlen kann.

Der Transport zum Bahnhof am 1.7. klappte wunderbar. Beide Autos standen pünktlich vor der Tür. Mit der Bezahlung hat alles geklappt. Man wollte Sloty haben. War kein Problem. Ich hatte noch genügend Sloty.

Am 28.6. holte uns Agnieszka Glinka ebenfalls superpünktlich mit dem Bus vom Hotel ab. Eine Reiseführerin, die man sich nur wünschen kann. Man merkte, dass sie ihr Land liebt und auch ihre Stadt Danzig.

Wir erlebten einen Tagesausflug nach Oliwa, Sopot und Gdingen, die wohl niemand von uns so schnell vergessen wird. Frau Glinka brachte uns Polen und Danzig mit seiner wunderschönen Umgebung so nahe, dass wir das unseren Bekannten nur weiter empfehlen können! Frau Glinka hat so spannend erzählt und hat sich immer wieder unseren Wünschen und Fragen gestellt. Natürlich kam sie auf unseren Wunsch hin auch mit zum Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendessen.

Das Hotel Brovarnia, toll gelegen gegenüber dem Yachthafen, 4 Minuten von unserem Hotel entfernt, war sehr gut, das Ambiente einfach toll und das Essen sowie der Service!!!

Am 29.6. holte uns Frau Glinka noch einmal zu einer Stadtführung, die 4 Stunden dauert ab. Sie merkte wohl, dass wir an Danzig und seiner Geschichte so interessiert sind (viele unserer Mitreisenden haben ihre Wurzeln in Polen!!), Eine so spannende und interessante Stadtführung haben wir schon lange nicht mehr erlebt.

Das Abendessen im Tawerna war ein Highligt, vor allem das Ambiente in dem Restaurant, die bemalten Wände, die Holzbalken an der Decke, der fein gedeckte Tisch und das köstliche Abendessen!!
Einfach toll für uns ausgesucht. Der Service ebenfalls supertoll!! Überrascht waren wir, dass hier „tischweise“ abkassiert wurde und nicht paarweise. In allen anderen Restaurants konnten wir paarweise bezahlen. Mit Euro, Sloty oder Karte.

Am 30.6. holte uns auch Frau Pokojska ganz pünktlich im Hotel ab und ging mit uns zum Anleger (5 Minuten vom Hotel entfernt).
Wir waren ganz überrascht, dass wir mit einer alten Kogge zur Westerplatte fuhren und zum Glück nicht mit den modernen Barkassen.
Wir hatten oben an Deck tolle Plätze und Frau Pokojska war ebenfalls eine phantastische Reiseführerin und erklärte uns alles, was wichtig ist.
Mit ihr wanderten wir dann vom Schiffsanleger Westerplatte entlang der Danziger Bucht (ein Traum) zu dem berühmten Denkmal, dass uns an den Beginn des 2. Weltkrieges erinnert und den Wunsch, dass es nie wieder einen Krieg zwischen Deutschland, Polen und anderen Ländern gibt.

Am frühen Nachmittag nach der Schiffstour gab es Kaffee, Eis und Kuchen in dem tollen Café Ferber. Dort konnten wir draußen auf der Straßenterrasse sitzen.

Abends ging es dann in das Targ Rybny“ (ca. 15 Minuten von unserem Hotel entfernt). Das war der krönende Abschluss. Man hatte uns einen wunderschönen Tisch rustikal eingedeckt. Eine urgemütliche und elegante Atmosphäre sowie eine tolle Bedienung. Die Fischgerichte waren köstlich und toll zubereitet!! Alle waren begeistert.

Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal für die superperfekte Organisation (wie seinerzeit auch in Krakau) bedanken. Wir können Sie nur weiter empfehlen!