Glasmalerei aus Krakau – unser Weihnachtsbeitrag

Autor: Maria Jajte

23. Dezember 2022

Sie schreibt enthusiastisch über polnische Kultur und Kunst und andere Themen

In unserem diesjährigen Weihnachtstext geht es um die Kunst der Glasmalerei, die in Krakau noch sehr lebendig ist

Auf der Suche nach Informationen über Buntglasfenster entdeckte ich eine schöne Beschreibung in „Literatur und Architektur“ von Alina Biała / Seite 78 – Verlag Sfinks 2011:

„Die hoch aufragenden Mauern des gotischen Doms umreißen den Raum, der von zitternden Strahlen erfüllt ist. Bunte Reflexionen funkeln im Morgengrauen, verblassen langsam in der Abenddämmerung und verschwinden in der Nacht. An einem klaren Nachmittag legen sie sich auf die Wände des Doms, auf die Gemälde, Skulpturen und Luftstreifen, die ihn schmücken, im Inneren, erfüllt vom Klang von Gebets Worten und gregorianischen Gesängen. Die Quelle dieses außergewöhnlichen Spektakels ist das Buntglasfenster.“

Der obige Text bezog sich auf die Kathedrale Notre Dame in Chartres, Frankreich. Aber wunderschöne Buntglasfenster gibt es nicht nur in Chartres oder in Westeuropa, sondern auch in Polen.

Um Glasmalerei und Glas im weitesten Sinne und ihre Schöpfer wird es in unserem Weihnachtstext gehen. Wir laden Sie nach Krakau in das Atelier und Museum für Glasmalerei ein.
Hier fand Herr Piotr Ostrowski – Schöpfer von Glasskulpturen, Installationen, Glasfenstern und architektonischem Glas in weltlichen wie sakralen Gebäuden, Mitautor von architektonischen Entwürfen, die in internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden, Meister der Glasmalerei, Inhaber von Meisterdiplom Nr. 712 und Künstler im Atelier und Museum der Glasmalerei – Zeit für uns:

Der Werdegang eines Glasmeisters

Guten Morgen, Herr Piotr, wie schön, dass Sie Zeit gefunden haben mit uns zu sprechen. Wie wird man Glasmalermeister? Welchen Weg haben Sie eingeschlagen, um ein „Meister des Lichtes“ zu werden?

Guten Morgen, willkommen in Krakau.

Mein Weg und Abenteuer mit Kunst und Glasmalerei begann vor langer Zeit.
Ich war ein sehr junger Mann, als ich als Praktikant ins Werk kam. Damals war ich Gymnasiast im Kunstgymnasium in Kielce (Liceum Plastyczne w Kielcach) und hier habe ich das erste Mal das Handwerk erlernt.

Ich bin auch Absolvent der Fakultät für Grafik an der Akademie der bildenden Künste in Krakau (Wydział Grafiki Akademii Sztuk Pięknych w Krakowie) (Diplom mit Auszeichnung im Lithographiestudio beim Prof. Piotr Panasiewicz, Rektorenmedaille*) und Kulturmanagement an der Fakultät für Management und soziale Kommunikation der Jagiellonen Universität (Zarządzanie Kulturą na Wydziale Zarządzania i Komunikacji Społecznej Uniwersytetu Jagiellońskiego.). Seit 2000 bin ich Direktor der Krakauer Glasmalereiwerkstatt S.G.Żeleński (Krakowski Zakład Witrażów S.G.Żeleński) – der ältesten Glasmalereiwerkstatt in Osteuropa, die 1902 gegründet wurde. 2004 gründete ich das Atelier und Museum für Glasmalerei in Krakau (Pracownia i Muzeum Witrażu w Krakowie).

Was versteht man unter Buntglasfenster?

Was ist Ihre Definition von Buntglasfenster und was ist es für Sie?

Ich denke, es ist nicht nur farbiges Glas in Bleirahmen. Der durchschnittliche Betrachter – der Empfänger – sieht nur das Glas, die Farbe und ist sich nicht der enormen Arbeit und Kunstfertigkeit bewusst, die in das Design, die Vorbereitung, die Ausführung und den Zusammenbau des Buntglases gesteckt werden muss. Für einen Laien ist es ein äußerst fragiles Kunstwerk, nach landläufiger Meinung bleibt es irgendwo am Rande der großen Kunst, natürlich mit Ausnahme von Chartres, Köln oder Brasilia und einigen anderen Orten wie Krakau.

Buntglas ist eine alte architektonische Dekorationstechnik, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Ihm geht immer die Erstellung eines klassischen Entwurfs auf Papier voraus, heute oft computergestützt (Maßstab 1:10 oder 1:20). Das Design wird auf Karton in der Größe von beispielsweise einer Fensteröffnung übertragen. Farben und natürlich Form sind gekennzeichnet. Anschließend werden Schablonen angefertigt, anhand derer farbiges Glas geschnitten, gebrannt, gerahmt und schließlich zusammengesetzt wird.

Es ist eine handwerkliche Kurzbezeichnung, und für mich ist Buntglas … eine künstlerische Ausdrucksform.

Glas, eine rare Kunstform

Herr Piotr, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Erfolg bei der 13. BIENNALE FLORENZ 2021 in der Kategorie Künstler und Design. Ihr Name war unter Künstlern wie Astrid Gmper, Czili, Claudia Cantoni und Helga Pallasser, aber nur Ihre Arbeit verwendete Glas als Medium. Bitte erzählen Sie uns davon.

Mein speziell für die Florentiner Biennale geschaffenes Objekt verwendet das Bild der Frau aus Michelangelos Medici-Grabstein. Das Licht, das die Struktur des gesamten Objekts bildet und es durchdringt, tritt in eine Beziehung mit vielen Glasschichten – Bildern, die, allmählich dichter werdend, das Licht verdunkeln und unweigerlich in Richtung Dunkelheit gehen. Die Arbeit ist meine Antwort auf das Hauptthema der Biennale, die ewige Weiblichkeit. Ewige Veränderung.
Das Objekt wurde so konstruiert, dass sich der Rezipient bewegen und zwischen einzelnen Schichten – Bildern – schauen kann, diese aber nicht getrennt sehen kann, sondern immer als Summe des Ganzen oder als eines Teiles dessen.

Glas als Material des polnischen Jugendstils

Gehen wir zurück ins Museum. Ende des 19. Jahrhunderts und den Beginn des 20. Jahrhunderts, erreichten die Jugendstilarchitektur und der Kunst der Inneneinrichtung einen kräftigen Aufschwung. Das junge Polen ist geboren und somit auch unsere heimische Variante des Jugendstils. Diese Generation von Künstlern verwendet sehr gerne Glasmalereien. Buntes Glas füllt nicht nur Kirchenfenster wie im Mittelalter, sondern auch Gebäudefenster – Gebrauchsgegenstände. Wer hat dann die Glasmalerei wiederentdeckt?

Unter den Krakauer Künstlern, die eifrig Licht und Farbe malen, wie die Kunst der Glasmalerei manchmal poetisch genannt wird, spielten zwei enge Freunde eine besondere Rolle – Stanisław Wyspiański und Józef Mehoffer, und andere herausragende Künstler wie Henryk Uziembło , Wojciech Jastrzębowski**, Stefan Matejko, Jan Matejkos Neffe. Ihre Werke sind in der Wawel-Kathedrale, der Franziskaner-Basilika und der Marienbasilika und bei uns zu sehen. Echte Wunderwerke des Jugendstils können Sie auch im Hotel Pollera, im Haus der Ärztekammer oder im Gebäude der kommunalen Sparkasse bewundern.
Natürlich lade ich Sie ein, uns im Atelier und Museum für Glasmalerei in Krakau zu besuchen.

Bitte erzählen Sie uns etwas mehr über dieses Museum.

Die Glasmalereiwerkstatt und das Museum sind kulturelle Institutionen in Krakau, die die 1902 gegründete Glasmalereiwerkstatt (Krakowski Zakład Witrażów S.G. Żeleński) und das um sie herum organisierte Museum vereint. Es befindet sich in einem historischen Mietshaus in der Al. Zygmunta Krasińskiego 23. Das Glasmalereimuseum wurde 2004 von mir gegründet. Es ist das Ergebnis eines innovativen Konzepts eines sogenannten lebendigen Museums. Das bedeutet, dass der den Besuchern zur Verfügung stehende Raum mit dem noch funktionierenden Glasmalereiatelier verflochten ist, in dem Künstler ständig an neuen Werken arbeiten. Im Rahmen eines Besuchs bei uns können Sie Schritt für Schritt den gesamten Entstehungsprozess eines Glasfensters kennenlernen und sich anschauen, wie die Arbeit an aktuellen Projekten aussieht.

Das Museum verfügt auch über einen reinen Ausstellungsraum, der sowohl historische als auch zeitgenössische Realisierungen umfasst. Ein Teil des Erbes der Krakauer Glasmalereiwerkstatt ist ein reichhaltiges Archiv, das viele Skizzen, Zeichnungen, handgefertigte Glasmalereientwürfe und fertige Werke enthält. Es ist die umfangreichste Sammlung in Polen, die sich mit der Glasmalerei befasst. Das Museum organisiert auch temporäre Ausstellungen und fördert zeitgenössisches Glas.

Das Projekt Milena

Vielleicht können Sie uns etwas über die Ideen und Ziele erzählen, die im Projekt „MILENA“ umgesetzt wurden?

Gerne,

„Milena“ ist ein monumentales Buntglasporträt, dass für die schwedische Bonniers Konsthall  angefertigt wurde. Das Gemälde zeigt Milenas Gesicht, beleuchtet von einer Fackel in der einen Hand, wie sie scherzhaft die Buchstaben ihres Namens vor dem schwarzen Hintergrund des Nachthimmels sagt. Die Entstehung dieser Arbeit geht zum Teil auf die gemeinsamen Teilnahme von Sharon Lockhart und Milena an einem Glasmalerei-Workshop auf dem polnischen Land zurück. Die Arbeit verbindet einen intimen Moment mit der reichen kulturellen Tradition von Buntglasfenstern in Polen, einer weit verbreiteten, bekannten und ikonischen Kunstform, die unzählige Kirchen in der Landschaft des Landes schmückt. Die Idee für das Werk entstand aus dem Wunsch, eine persönliche Hommage an Milena zu schaffen, die tief in der polnischen Geschichte und Tradition verwurzelt ist. Ich wurde eingeladen, mich dieser Aufgabe anzunehmen. So interpretierte ich die Milena-Bilder der Künstlerin mit Techniken der Glaspatinierung aus dem 14. Jahrhundert.

Ich muss erwähnen, dass unser Studio an renommierten Ausstellungen teilnimmt und zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen erhalten hat, darunter zum Beispiel „Sybilla 2017“ für das Projekt „Apollo im Bau“ – das vor den Besuchern nach dem Entwurf von Stanisław Wyspiański hergestellt wurde. Es wurde als das beste Museumsereignis des Jahres ausgezeichnet.

Apollo Glaskunst von Stanisław Wyspiański

Warum haben Sie sich für das „Projekt APPOLLO“ von Stanisław Wyspiański entschieden? Und was hat es damit auf sich?

Das Kopernikus-System ist eines der berühmtesten Buntglasdesigns von Wyspiański und das einzige weltliche. Es wurde von der Medizinischen Gesellschaft in Krakau in Auftrag gegeben und veranschaulicht die Theorie des berühmten Astronomen – der griechische Gott, der die Sonne symbolisiert, wird in der Mitte des Bildes dargestellt, und die Bilder der Planeten sind in Umlaufbahnen angeordnet. Leider wurde das Buntglasfenster im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Aus diesem Grund haben wir dieses Werk als unser erstes Projekt der Under Construction-Reihe ausgewählt, die darauf abzielt, die größte Sammlung von Glasmalereien in Polen zu schaffen. Dank des im Nationalmuseum aufbewahrten Originalentwurfs wurde ein Buntglasfenster geschaffen, das Wyspiańskis Entwurf getreu widerspiegelt, das täglich in der Dauerausstellung des Glasmalereimuseums zu sehen ist. Das Projekt „Apollo im Bau“ wurde auch beim Sybilla -Wettbewerb „Museumsereignis des Jahres 2017“ ausgezeichnet – dies ist die erste Auszeichnung für ein privates Museum in der Geschichte des Wettbewerbs.

Glasmalerei – eine Kunstform voller Geheimnisse

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben unser Interesse geweckt, wir möchten Krakau und das Museum unbedingt besuchen.
Zwei abschließende Fragen: welche Pläne haben Sie?

Meine Pläne laufen hauptsächlich darauf hinaus, im Raum der zeitgenössischen Kunst zu experimentieren. Der Werkstoff Glas wird noch immer unterschätzt, obwohl er enormes Potenzial hat. Es ist jedoch ein Material, das Disziplin, Demut und langjährige Übung erfordert, weshalb es vielleicht selten verwendet wird. Heutzutage gibt es Medien, mit denen das gewünschte Ergebnis leichter zu erreichen ist und die vom Schöpfer nicht so viel Aufopferung erfordern. Allerdings sind sie auch nicht so edel und vor allem – langlebig.

Welche Glasfenster anderer Künstler würden Sie gerne sehen und studieren? Vielleicht das Panorama in Brasilien? Gerne würde ich in ihr Licht eintauchen!

Geheimnisse faszinieren mich immer. „Chartres Blau“. Das charakteristische Kobaltblau der Glasfenster der Kathedrale von Chartres war das Geheimnis der Glasmaler des 12. Jahrhunderts. Ihr Beruf war sehr lukrativ und ihre Geheimnisse wurden gehütet. Bis heute ist es nicht gelungen, das berühmte Chartres-Blau nachzubilden, das der örtliche Glasmaler speziell für die Jungfrau Maria entwickelt hat. Das Geheimnis dieser Farbe, die in ihren Werkstätten aus Metalloxiden gezaubert wurde, nahmen diese Handwerker mit ins Grab.

Zumindest bis heute.

Bei meinem Experiment mit Chartres-Blau entstand die Annahme, dass sein Geheimnis nicht in der spezifischen Farbe eines bestimmten Glasstücks liegt, sondern in der Proportion und dem Verhältnis der nebeneinander liegenden Farben im gesamten Fenster. Beim Betreten der Kathedrale von Chartres sehen wir Lichter, weil die Fenster größtenteils senkrecht zu uns stehen. Wir sehen ein Leuchten in der Luft, eine Farbe, die Chartres-Blau genannt wird.
Ich habe zig Teile der Buntglasfenster von Chartres analysiert und eine gewisse Regelmäßigkeit festgestellt. Es gibt im Grunde sechs Farben die in allen Exemplaren auftauchen: Blau, Rot, Weiß, Grün, Gelb und Siena. Nachdem die einzelnen Farbgruppen getrennt und ihre Anzahl gemessen wurden, stellte sich heraus, dass es zwei Gruppen mit nahezu identischen Anteilen gab: dominant – Blau, Rot und Weiß, und komplementär – Grün, Gelb und Siena. Etwa 23 % von jedem sind dominant und etwa 10 % ergänzen sich. Aufgrund dieser Beobachtung kann man davon ausgehen, dass das Chartres-Blau (sowohl auf der Bildebene als auch in der Luft in Form einer Art Glühen) ein Resultat aus der Summe der Farben des durch das Glas fallenden Lichts, die wir aus einer bestimmten Entfernung sehen, ist.

Vielen Dank. Wir laden Sie nach Nürnberg ein, damit Sie auch die dortigen Buntglasfenster bestaunen und das Krakauer Haus besuchen können

Dies war unser diesjähriger Weihnachtsbeitrag über Glaskunst. Falls Sie Gefallen an der Arbeit von Herrn Piotr Ostrowski gefunden haben schauen Sie gerne unsere Angebote zu Krakau oder Kunst in Polen an. Sie können Krakau auf den Spuren der polnischen Handwerkskunst erkunden, natürlich mit einer Visite im Museum für Glasmalerei. Außerdem wünschen wir Ihnen natürlich ein gesundes, frohes und insbesondere friedliches Weihnachtsfest. Kommen Sie gut ins Neue Jahr.

Maria Jajte und Magdalena Tejwan-Bopp

 

Anmerkungen

*Diplom mit Auszeichnung im Lithographiestudio beim Prof. Piotr Panasiewicz, Rektorenmedaille Eine besondere Auszeichnung, die nur die Besten bekommen.

** Wojciech Jastrzębowski (geboren am 25. Februar 1884 in Warschau, gestorben am 9. März 1963 auch in Warschau) – polnischer Künstler, der angewandten Kunst und Grafikdesign, z. im Stil der Sezession (Jugendstil). In den Jahren 1935-1938 war er Senator der Republik Polen in der vierten Amtszeit. 1903 absolvierte Jastrzębowski die Realschule von Witold Wróblewski in Warschau, wo Jan Kauzik Zeichenunterricht erteilte. Ab 1904 studierte er an der Krakauer Akademie der Bildenden Künste (Akademia Sztuk Pięknych), wo er Schüler von Józef Mehoffer war. 1909 erhielt er ein Stipendium und ging für zwei Jahre zum Studium nach Paris. Nach seiner Rückkehr im Jahre 1911 war er Mitbegründer des Vereins für Architektur, Bildhauerei, Malerei und Handwerk (Stowarzyszenie Architektura, Rzeźba, Malarstwo i Rzemiosło), welcher 1913 seinen Namen in Krakauer Werkstätten (Warsztaty Krakowskie) änderte. Die Werkstatt befassten sich mit der Gestaltung und Umsetzung von Industriedesign. Mehr Informationen auf Polnisch: tezeusz.pl, porta-polonica.pl

Pracownia i Muzeum Witrażu w Krakowie
(dt. Glasmalereiwerkstatt und das Museum)

Öffnungszeiten

von Dienstag bis Samstag von 11:30-13:30 Uhr und 14:30-16:30 Uhr für Besucher geöffnet, sonntags, montags sowie an kirchlichen und staatlichen Feiertagen geschlossen
Tickets können über das Online-Buchungssystem oder an der Museumskasse erworben werden.

Besichtigungen

Der Besuch ist nur mit Führung möglich und beginnt bei min. 2 Teilnehmer. Dauer: 45 Minuten
Führung auf Polnisch: 12:30 und 15:30 Uhr
Tour auf Englisch: 12:00 und 15:00Uhr
Andere Sprachen nach Anfrage

Organisierte Gruppen (ab 10 Personen) können auch zu anderen Zeiten einen Besuch buchen – wir laden Sie herzlich ein
Bitte kontaktieren Sie das Museum per E-Mail oder telefonisch.

Kontakt

Adresse: Al. Zygmunta Krasińskiego 23,
31-111 Kraków/Krakau, Telefon: +48 512 937 979, info@muzeumwitrazu.pl

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